10 Tipps für Schornsteinfeger als Energieberater

Schornsteinfeger als Energieberater

Ein Schornsteinfeger kennt sich bestens aus mit Öfen, Heizungen, Kaminen, Brennmaterialien, Abgasen und Energie. Das ist die ideale Voraussetzung für einen Schornsteinfeger auch als Energieberater tätig zu werden. Seit Januar 2013 gibt es die "freie Schornsteinfegerwahl" in Deutschland. In diesem Zuge haben viele Schornsteinfeger Ihren Tätigkeitsbereich auf die Energieberatung ausgeweitet. In zahlreichen Fortbildungen haben die schwarzen Männer die restlichen Themengebiete einer umfassenden Energieberatung erlernt.

Jedoch haben viele Schornsteinfeger unterschätzt, wie stark die Konkurrenz im Bereich "Energieberatung" ist. Als Energieberater tummeln sich Architekten, Bauleiter, Bauphysiker, Bauunternehmer und Installateure. Der Schornsteinfeger hat zwar den Vorteil, dass er die Häuser regelmäßig besucht. Jedoch wird nach einem Energieberater meistens im Internet gesucht. Dabei wird ein Energieberater auch nach der Attraktivität der Internetseite, dem präsentierten Fachwissen, den Bewertungen und der Präsenz in sozialen Medien ausgewählt.

Erfolg als Energieberater zu haben ohne attraktive und optimierte Internetseite wird für Schornsteinfeger sehr schwierig werden.

Wir haben deshalb ein paar Tipps für Schornsteinfeger, Kaminkehrer und Kaminfeger zusammengestellt, die helfen können, um als Energieberater in dem hart umkämpften Markt erfolgreich zu sein.
 

1. Strategie festlegen

Beim Kunden gibt es momentan viel Verwirrung bezüglich der Rolle des Schornsteinfeger als Energieberater. Als Schornsteinfeger sollte man ganz klar definieren, welche Arten von Energieberatung angeboten werden.

Die typischen Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Beratung für Energieoptimierung für Bestandshäuser?
  • Beratung bei der Heizungswahl?
  • Beratung bei der Wahl des Heizmaterials?
  • Beratung für Neubauten?
  • Beratung bei Dämmung?
  • Erstellen des Energieausweis?
  • Berechnung der gesamten Energiebilanz?
  • usw

Das Feld der Energieberatung ist sehr vielfältig. Bei einer klaren Definition weiß der Kunde was er vom Schornsteinfeger in diesem Bereich erwarten kann.

2. Typischen Kunden festlegen

Man sollte sich von Anfang an im Klaren sein, welche Kunden man ansprechen möchte. Ganz besonders kritisch ist es, das Gebiet festzulegen, in dem man als Energieberater tätig sein will. Oft ist es nicht ausreichend einfach zu sagen, dass es der eigene Kehrbezirk ist. Ein Kehrbezirk ist zu klein um wirklich als Energieberater erfolgreich zu sein. Zudem kann man einen Kehrbezirk meist schlecht individuell bewerben.

Die typischen Fragen, die man sich stellen sollte, sind:

  • In welchen Städten / Gebieten will ich meine Energieberatung anbieten?
  • Gibt es einen Radius für das Einzugsgebiet, den man definieren kann?
  • Wie viele potentielle Kunden gibt es in dem Einzugsgebiet? Wie oft wird ein Energieberater benötigt?
  • Will ich nur Kunden beraten mit Bestandshäusern oder auch Bauherren bei einem Neubauprojekt?
  • Will ich nur Privatleute als Kunden oder auch Architekten, Bauträger, Bauunternehmer, Firmen, Öffentliche Einrichtungen, Soziale Einrichtungen?

Wenn man festgelegt hat, wen man als Kunden ansprechen will, dann erhöht sich das Erfolgspotential rapide.

3. Konkurrenzanalyse

Es ist selbstverständlich, dass man die Konkurrenz analysieren sollte. Es sind schon viele Firmen zugrunde gegangen, wegen zu hohem Konkurrenzkampf.

Die typischen Fragen, die man sich stellen sollte, sind:

  • Welche Firmen stehen im direkten Konkurrenzkampf mit mir?
  • Wie unterscheide ich mich von der Konkurrenz?
  • Wieso würde ein Kunde zur Konkurrenz gehen statt zu mir?
  • Welches Marketing macht die Konkurrenz?
  • Welche Kunden spricht die Konkurrenz speziell an?

Bei einer Konkurrenzanalyse sollte man sich immer fragen, ob man sich positiv von der Konkurrenz abheben kann. Natürlich hat man als Schornsteinfeger schon einmal ein sehr vertrauensvolles Image - das wird helfen. Wenn es jedoch keine Unterschiede gibt und das Marketing der Konkurrenz stark ist, dann wird man es schwer haben.

4. Marketing Strategie

Ohne Werbung und ohne professionelles Marketing wird es in dem hartumkämpften Markt der Energieberatung schwierig für einen Schornsteinfeger. Man sollte sich genau überlegen, wie man Kunden auf sich aufmerksam macht. Der direkte Kontakt zu Kunden bei den Reinigungsbesuchen ist sicherlich wichtig. Jedoch glauben wir, dass der Markt sich weiter ausdehnen sollte, wie nur der eigene Kehrbezirk.

Typische Marketing Methoden:

  • Verkauf durch direkten Kundenkontakt
  • Printwerbung, wie Visitenkarten, Flyer, Fahrzeugaufdruck, etc.
  • Professionelle Internetseite / Homepage mit Suchmaschinenoptimierung
  • Facebook, Twitter, Google+ etc.
  • Online Business Portale
  • Online Werbung
  • etc.

Man muss natürlich nicht alles auf einmal machen, aber unsere Erfahrung zeigt, dass bei der Energieberatung das Internet bei weitem das wichtigste Medium ist.

5. Logo & Visitenkarte

Schornsteinfeger verwenden oft schwarze Logos. Jedoch das Image eines Energieberaters ist besser repräsentiert durch "saubere", "grüne" oder "warme" Farben. Ein Logo sollte somit entsprechend entwickelt werden. Auch die Businesskarte sollte Vertrauen und "vertrauensvolle Energieberatung" vermitteln.

6. Die Homepage

Eine eigene Homepage ist unerlässlich! Wichtig ist, dass die Internetseite auch auf die Begriffe "Energieberatung", "Energieberater", etc. in Kombination mit der Stadt oder Region optimiert ist. Wir empfehlen immer eine ausführliche Keyword-Analyse um zu sehen was für Suchwörter in Google von den potentiellen Kunden verwendet wird. Suchmaschinenoptimierung der Webseite ist ein sehr komplexes Gebiet und wird oft nur dürftig implementiert.

Auch das Design sollte natürlich ansprechend sein und - wie beim Logo - "saubere", "grüne" oder "warme" Farben verwenden. Zudem sollten die verschiedenen Themen der Energieberatung als sog. Landingpages auf der Internetseite vorhanden sein.

7. Google Suite

Google dominiert das Internet in Deutschland. Google bietet eine umfangreiche Suite für Firmen an, um sich professionell zu präsentieren. Alles ist kostenlos, muss aber von Hand eingetragen werden. Das sollte man auf jeden Fall nutzen.

Die Suite beinhaltet:

  • Google Places
  • Google Local+
  • Google Webmaster Tool
  • Google Analytics
  • Google Adwords
  • Google Authorship
  • Google+

Alle Tools können miteinander verbunden werden und geben einer Firma einen guten Start für den Online-Auftritt.

8. Google Adwords

Werbung in Google kann sehr effizient sein. Mit Adwords bietet Google eine Umgebung, in der man bezahlte Werbung schalten kann. Das Aufsetzten der Werbung sollte nur vom Profi gemacht werden. Ansonsten kann man unnötig Geld ausgeben.

9. Facebook, Twitter, Google+

Es scheuen sich noch viele Firmen, sich auf diesen Plattformen zu präsentieren. Jedoch ist es unerlässlich, da die Vorteile bei weitem die Nachteile übertreffen. Somit sollten Fanseiten der Firma auf Facebook, Twitter und Google+ erstellt und verlinkt werden.

10. Kontrolle ist besser

Alle Marketing Maßnahmen sollten überwacht werden, um die Effizienz zu definieren. Dabei hilft Google Analytics, aber auch eine Befragung von Neukunden sollte immer durchgeführt werden, um herauszufinden, wie der Kunde die eigene Firma gefunden hat.

 

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