Der Schornsteinfeger / Kaminkehrer / Kaminfeger

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Schornsteinfeger / Bezirksschornsteinfeger / Kaminkehrer / KaminfegerDer Schornsteinfeger hat im deutschsprachigen Raum sehr viele regionale Namen, wie z.B.:

  • Kaminkehrer
  • Kaminfeger
  • Essenkehrer
  • Rauchfangkehrer
  • Schlotfeger
  • Sottje

Was macht ein Schornsteinfeger?

Aufgaben eines Schornsteinfegers beinhalten die Reinigung und Überprüfung von Schornsteinen, die Messung von Ölheizungen, Gasheizungen, Pelletheizungen und von gasbetriebenen Durchlauferhitzern, sowie die sogenannte Feuerstättenschau. Mit dem Fall des Schornsteinfegermonopols in Deutschland bietet sich dem Hausbesitzer in der Zukunft die Möglichkeit sich seinen Schornsteinfeger rauszusuchen. Neben den etablierten Bezirksschornsteinfegern wird es dann auch die freien Schornsteinfeger geben.

Viele Schornsteinfeger erweitern auch ihr Leistungsspektrum und werden in dir Zukunft auch Energieberatung und Bauberatung anbieten. Auch der Verkauf und Einbau von Heizungssystemen und Isolierungen wir vermehrt von Schornsteinfegern angeboten. Dadurch wird das Marketing für Schornsteinfeger in der Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

In Deutschland sind momentan cirka 20.000 Beschäftigte im Schornsteinfegerhandwerk tätig. In Deutschland ist seit 1. Januar 2010 eine bundeseinheitliche Verordnung, die Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) vom 16. Juni 2009, in Kraft.

Die Geschichte des Schornsteinfeger

In Bauernhäusern wurden Rauchschlote aus Holz und Lehm vermutlich etwa im 10. Jahrhundert allmählich üblich. Steinerne Schornsteine gab es in Deutschland dann ab dem 15. Jahrhundert. Die Schornsteine und Rauchschlote fegte der Eigentümer oder der Mieter selbst. Die Reinigungsarbeiten wurden auch immer öfter an reisende Handwerker aus Italien vergeben, wo sich das Schornsteinfeger Handwerk schon professionell etabliert hatte. Ausgelöst durch Stadtbrände entstanden im hohen und späten Mittelalter die ersten Brandordnungen bzw. Feuerverordnungen. Sie waren Bestandteil allgemeiner städtischer Ordnungen, traten vermehrt seit dem 16. Jahrhundert auf und verbreiteten sich im 17. Jahrhundert schnell.

Am 2. April 1727 erließ Preußens König Friedrich Wilhelm I. eine Verordnung, die Vorschriften für Schornsteine, die Errichtung von Kehrbezirken, die Begutachtung der Feuerstätten und die Haftung des Schornsteinfegers bei Schäden enthielt. Nach dem 2. Weltkrieg griffen Verordnungen für das Schornsteinfegerwesen in den Besatzungszonen, die schließlich am 22.Januar 1952 im Bundesgesetz zur Ordnung des Schornsteinfegerwesens vereinigt wurden.

Freie Schornsteinfeger oder Bezirksschornsteinfeger?

Im März 2008 beschloss die deutsche Bundesregierung, das Kehrmonopol zu lockern und insbesondere EU-Bürgern den Zugang zum Schornsteinfegerberuf zu ermöglichen.

Haus- und Wohnungsbesitzer in Deutschland können ab dem 1. Januar 2013 einen Schornsteinfeger ihrer Wahl mit der Durchführung eines Teils der verlangten Überprüfungs-, Kehr- und Messarbeiten beauftragen. Die bestehenden Kehrbezirke und Bezirksschornsteinfeger existieren weiter. Die Pflicht, Kamine von modernen Öl- und Gasheizungen überprüfen zu lassen, wurde ebenfalls beibehalten.